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Thueringer Allgemeine

Sanftmütige Begleiter

 
Einer Thüringerin ist es gelungen, eine noch seltene Hunderasse zu züchten.

 

ORLISHAUSEN. Der Goldendoodle ist eine Kreuzung aus Golden Retriever und dem Großpudel. In Charakter und Aussehen ähnelt er dem Golden Retriever, ist aber noch anhänglicher und auch ein bisschen flauschiger als dieser. Und dennoch pflegeleichter, weil der Goldendoodle weniger Haare verliert. Deshalb ist diese Züchtung besonders für Allergiker geeignet. Eine Tierfreundin, die sich trotz Tierhaarallergie einen Hund wünschte, war es auch, die Theres Behnemann aus Orlishausen, einem Sömmerdaer Stadtteil, dazu brachte, die Kreuzung aus Golden Retriever und Großpudel - wie sie in Amerika und Australien seit den 90er-Jahren gezüchtet wird - auszuprobieren. "Gleich beim ersten Versuch hat es geklappt", erzählt Theres Behnemann stolz. Im November vergangenen Jahres kamen sieben Goldendoodles zur Welt. Theres Behnemann vermutet, in Thüringen die Erste zu sein, der diese Kreuzung gelungen ist. Während diese Hunde in Amerika und Australien bekannt und sehr beliebt sind, hat in Deutschland bisher kaum einer etwas von ihnen gehört. Auch nicht Rainer Jacobs, Vorsitzender des Landesverbandes für das deutsche Hundewesen Thüringen. "Diese Kreuzung wurde bei uns noch nicht vom Dachverband anerkannt", erklärt er. Die Weltorganisation der Kynologie (Fédération Cynologique Internationale) ordnet die verschiedenen Rassen Gruppen zu. So gehört der Golden Retriever etwa der Gruppe 8, den Stöber- und Wasserhunden an, der Großpudel dagegen der Gruppe 9, die Gesellschafts- und Begleithunde umfasst. Der Goldendoodle ist bislang noch in keiner Gruppe zu finden. Damit kann Rainer Jacobs auch keine Aussage darüber treffen, wie oft diese Kreuzung inzwischen bereits deutschlandweit gezüchtet wird. Da der Gol-dendoodle wie auch der Golden Retriever sehr sanftmütig ist, eignet er sich gut als Therapie- und Blindenhund.

 
11.01.2008   Von Marie KÄSTNER

 

 BILD -ZEITUNG

 Bild.T-Online.de           

21.01.2008

Wau! Das ist Deutschlands erster Allergiker-Hund

Sömmerda – Dieser süße Hund wird schon bald der beste Freund eines kleinen Jungen mit Asthma!

Theres Behnemann (31) aus Sömmerda (Thüringen) züchtet die „Golden Doodles“. Es ist die erste Rasse in Deutschland, die auch von Menschen mit Allergien gehalten werden kann – ohne Schnupfen und tränende Augen!

Grund: Die Mischung aus australischem Königspudel und Golden Retriever hat zwar flauschige Haare, verliert sie aber nicht.

 
So süß – und haart nicht! Der „Golden Doodle“ aus Thüringen
 
 
 
BILD DER FRAU  ;  Februar 2008
 
 
Erste Allergiker-Hunde gezüchtet
Sömmerda – Dieses kleine schwarze Hundemädchen könnte ein Ausweg für Menschen sein, die an Allergien leiden und deshalb keinen Hund halten können. Es ist ein Golden Doodle und gezüchtet werden sie von Theres Behnemann aus Orlishausen. Es ist der erste Wurf, der geboren wurde. „Die Mutter ist Evita, eine silberfarbene Königspudelhündin“, sagt die 31-Jährige. „Der Vater ist Aurelius, ein Golden Retriever.“ Es ist die erste Rasse in Deutschland, die auch Allergiker halten können, ohne dass sie ein verquollenes Gesicht, tränende Augen oder eine Schniefnase bekommen. Der Grund: Die kleinen schwarzen Kerlchen sind zwar wuschelig, aber sie verlieren keine Haare. Denn die herumfliegenden Fellhaare machen den kranken Menschen am meisten zu schaffen. Auf die Idee kam die Diplomsozialpädagogin, weil ein Hundeliebhaber den bei ihr gekauften Golden Retriever nicht behalten konnte, da er allergisch war. Sie informierte sich im Internet und stieß so auf den Golden Doodle. „Von dem ersten Wurf sind nur noch zwei Tiere da“, erklärt sie. „Der Rüde ist schon vorbestellt, die Hündin behalten wir selbst.“ 750 Euro kostet ein Tier bei Theres Behnemann: „Woanders werden sie mit 1200 Euro gehandelt, aber ich bin nur Hobby-Züchterin, lebe nicht davon“, so Frau Behnemann. Und wenn sich jemand für die kleinen, familienfreundlichen Hausgenossen interessiert, schickt die Züchterin zuerst eine Fellprobe. „Wenn der Betreffende darauf nicht allergisch reagiert, mache ich eine Termin aus und der Interessent muss herkommen“, erläutert Theres Behnemann. „Wenn es beim direkten Kontakt auch gut geht, ist alles okay.“ Für den nächsten Wurf, der im Sommer kommen soll, gibt es bereits interessierte Frauchen und Herrchen.



Theres Behnemann mit dem Hundemädchen Donatella. Foto: dp