Leon  auf dem Weg...

... nach Hause

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Hallo!

 

Ich wusste doch, dass da was nicht stimmte – ein Bad – nur für mich allein...

 

 

 

.... und dann kamen sie – die beiden Menschen..

 

den Geruch kenne ich doch von  irgendwo her...

aha – ja – in diesen Armen fühle ich mich doch ganz wohl – hm – mal sehen...

Hm... bin ich froh, muss ich noch nicht allein    hinten in die Hundebox – oje, wäre ich da einsam

und ängstlich!

 

Auf der Fahrt höre ich zwar viel Lärm, aber auch warme, liebe Stimmen – und ich geniesse die Wärme

und die liebevollen Streicheleinheiten. :-)

Die bekomme ich auf dem ganzen Weg von meinen neuen Frauchen. Hm – wo geht’s wohl hin?

 

Pinkelpause! Muss das sein? Es ist so viel los hier an der Raststätte! Viele Menschen, viele laute Geräusche

– Hilfe, wo ist meine Mama? Ein kleines Mädchen hockt mit seiner Flasche auf dem Rasen, wo ich mal

– naja – pullern soll. Ich kann nicht – ich habe solche AAAngst vor diesem Geschöpf! Am besten schreie

ich mal so laut – hört mich denn keiner? Doch! Ramona  sagt: ‚Wieso merkst du, dass er weint? Er hat ja

erst gejapst, nachdem du sagtest, er weine...?!’ Und Mama sagt: ‚Ich weiss es einfach...’ und staunt selbst.

 

Am Zoll halten sie nochmals 2x. Ein Mann in Uniform kommt und schaut mich genau an. Ich glaube, der

ist einfach Hundenarr – der hat gar nichts mit mir zu tun – vielleicht auch sonst nicht, schnüff... ?

‚Do iss der Schweizer Zoll zuständig.Viel Spass mit Ihrem Retriever!’ Ich bin doch ein GOLDEN-DOODLE!!!

Ah! Die Österreicher!

 

Meine Hundemama zahlt einige Noten aus dem Schweizer Portemonnaie – und schon darf ich mit meinem

Europass als VIP über den Rhein in meine neue Heimat – wir sind in der Schweiz. Bald nach der Grenze

fängt es an zu regnen. Mir gefällt es, in Mamas Armen dem Prasseln des Regens auf die Scheiben

zuzuhören und zu geniessen, dass wir alle trocken und warm bleiben.

 

Es dauert aber, denn viele Blechkisten warten lieber am Strassenrand darauf, dass Sicht und Regenmenge

besser werden. Meine Frauchen sind aber mutig und trotzen der nassen Fahrbahn mit ca.50 / 60 kmh.

Ich bin stolz und froh, bald anzukommen! Wo werde ich ankommen? Leben wir im Auto? Auch gut –

warm und kuschlig – und alle sind lieb!

 

In der Tiefgarage bin ich mal ganz wach – ich bin ja schliesslich VIP und freue mich neugierig, aber

noch scheu auf mein neues Zuhause.

 

Kurz nach Ankunft lichtet sich der Himmel und zeigt sich bald stahlblau von seiner freundlichen Seite.

Ich bin angekommen! Ui, da hat es aber eine saftige Wiese, auf dem ich schnuppern, pullern, mich

hinlegen kann!

 

 

Am liebsten liege ich da, wo Mama D. ist – immer schön daneben, noch besser darunter. Auf das Sofa

darf ich nicht. Naja – kein Problem. Ich versuchs dann einfach mal wieder :-)

Schlafen darf ich auf dem feinen Hundesofa, das mir Banjo hinterlassen hat. Das ist super bequem und

liegt gleich neben Mamas Bett – hoffentlich nicht nur für ein paar Tage!

Mein neuer Garten und die kühl Wohnung gefallen mir besonders gut.

Ich kann rein und raus – ich weiss schon, wo ich meine

Geschäftchen machen darf und soll und muss nicht

mehr dorthin getragen werden.

Bin doch schon so gross!

 

 

So, meine Lieben! So bin ich also angekommen. Die ersten beiden Nächte habe ich gut geschlafen.

Auch habe ich die Nachbarn sachte von weitem begutachtet – ich fürchte mich nämlich vor allen neuen

Menschen. Man könnte mich ja einfach wieder mitnehmen... Das will ich aber nicht!!! Hier bleibe ich.

Die Leine mag ich auch nicht. Ich gehe brav neben meiner neuen Mama her und entsorge mit ihr meine

Kotsäck-lein. In die Zeltbox bin ich nur gekrochen, weil mein Frauchen das vor gemacht hat. Der

Ochsenziemer schmeckt hier drin ganz gut. Aber das andere Bettchen gefällt mir besser. Ich brauche

doch Übersicht! Morgen werden wir in der Auto-Box einkaufen fahren. Mama hat Einiges gerichtet, was

sie erledigen will, wenn die Hitze etwas nachlässt. Auch soll ich noch dem Rasenmäher zusehen – und

das Kabeld es Laptop in Ruhe lassen – mach ich doch alles – bin sehr! Brav!

Übrigens kommt heute Mamas Sohn Simon mit Freundin Chantal nochmals. Gestern haben sie mich

erschreckt – ich war nicht gefasst und hab schnell auf die Terrasse gemacht. Das sei aber nicht

schlimm – am ersten Tag. Ich habe se alle soo lieb –und euch werde ich nie vergessen!

Danke für alles, ihr liebsten

Behnemanns!

Schleck auf jeder(behne)-

Manns Mund und Nase!

Knuddelt bitte auch

Mama Evita,

Papa Aurelius

und die Racker von mir!

 

 

Liebe Hundebussi

 

von LEON

 

 

PS: Meine Termine:

Samstag: Welpenschule

Montag:   Tierarzt

               (nächste Impfung)